Wissenswertes über Jülich
Jülich steht für eine faszinierende Verbindung von Tradition und Moderne. Die Stadt ist bekannt für ihre zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten. Gleichzeitig ist Jülich ein moderner Forschungsstandort: Das Forschungszentrum Jülich zählt zu den führenden Einrichtungen Europas in den Bereichen Energie und Umwelt. Umgeben von grünen Landschaften bietet Jülich und die Rur-Region viele tolle Radtouren. Ob eine Tour entlang des Wassers, vorbei an Wasserburgen und –schlössern oder einfach nur durch die Weite der Natur, der RurUfer-Radweg, die Wasserburgenrunde und die Grünroute laden zum Entdecken ein.
Sehenswürdigkeiten
Zitadelle
Die Zitadelle Jülich ist eine der bedeutendsten Renaissance-Festungen Europas und wurde im 16. Jahrhundert unter Herzog Wilhelm V. nach Plänen des italienischen Architekten Alessandro Pasqualini errichtet. Sie war Teil einer „Idealstadt“ und diente zunächst als Residenz, später als militärischer Standort. Die Anlage besteht aus vier bastionierten Ecken, mächtigen Wällen und einem breiten Wassergraben, was sie nahezu uneinnehmbar machte. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Zitadelle restauriert und ist heute ein geschütztes Kulturgut. Sie können im Museum Zitadelle Jülich die Geschichte der Festung entdecken und die beeindruckenden Kasematten besichtigen.
St.-Jakob-Bastion
Die St.-Jakob-Bastion ist die einzige noch teilweise zugängliche Bastion der pasqualinischen Stadtbefestigung. Oberirdisch ist sie zwar nur ein Hügel mit einigen seitlichen Mauern, aber mit komplett erhaltenen Kasematten im Untergrund. Diese werden von einem Geschäft genutzt und sind so in dessen Öffnungszeiten allgemein zugänglich.
Brückenkopfpark
Der Brückenkopfpark verbindet historische Festungsanlagen mit modernen Freizeitangeboten. Auf rund 30 Hektar lassen sich gepflegte Gärten, ein Tierpark mit über 400 Tieren, Spiel- und Sportflächen entdecken. Jeden Herbst finden dort die magischen Herbstlichter statt.
Hexenturm
Der Hexenturm ist das letzte erhaltene Stadttor der mittelalterlichen Befestigung und prägt bis heute das Stadtbild. Er wurde im 14. Jahrhundert als „Rurtor“ erbaut und diente später als Gefängnis, woraus sein heutiger Name stammt. Mit seinen markanten Zwiebeldächern und der imposanten Bauweise ist er ein beliebtes Fotomotiv und Teil des kulturhistorischen Rundwegs durch Jülich.