Wissenswertes über Bornheim

Zwischen Rhein und dem landschaftlich reizvollen Vorgebirge gelegen, vereint Bornheim die Vorteile einer naturnahen Umgebung mit der Nähe zu den Metropolen Köln und Bonn. Mit ihren 14 Ortsteilen und rund 50.000 Einwohnern bietet die Stadt eine hohe Lebensqualität, eine ausgezeichnete Infrastruktur und gut ausgebautes Radwegenetz.

Sehenswürdigkeiten

Wasserturm Brenig
Der 15 Meter hohe Backsteinturm wurde im Jahr 1907 auf dem Schornsberg in Brenig errichtet und versorgte die Region bis 1957 mit Wasser. Seit 1986 steht das markante Bauwerk unter Denkmalschutz. Lange Zeit blieb der Turm ungenutzt, bis ihn 1989 der Kölner Alexander Lichtenberg von den Euskirchener Gaswerken übernahm. Am 22. März 2014 erhielt der Turm neues Leben: Ein neuer Pächter eröffnete dort eine E-Bike-Station mit Fahrradladen und Gastronomie.

Burg Hemmerich
Die Ursprünge der Burg reichen bis ins Jahr 1210 zurück. Zwischen 1729 und 1733 wurde die Anlage vollständig im Stil des rheinischen Rokoko umgestaltet Seitdem wüteten in der Burg drei Brände (1869, 1906, 1945). Nach dem letzten Feuer ist von dem einst so stolzen Adelssitz nur noch eine Ruine übrig geblieben.

Obstbaumuseum
Der Obstbaupionier Otto Schmitz-Hübsch gründete 1896 in Merten das erste reine Obstgut Deutschlands und etablierte damit den Obstbau als Wirtschaftszweig. Auf seinem Hof befindet sich heute das einzige Obstbaumuseum Westdeutschlands.

Schloss Bornheim
Zwischen 1728 und 1732 entstand Schloss Bornheim. Errichtet als „Maison de Plaisance“ (Lustschloss) diente es dem kurkölnischen Minister Johann Jakob Freiherr Waldbott von Bassenheim (1683–1755) als repräsentativer Wohnsitz. Von der mittelalterlichen Wehrburg, die zuvor an gleicher Stelle stand, blieb lediglich die Vorburg erhalten. Von 1980 bis 2018 beherbergte das Schloss die Fachklinik Schloss Bornheim, eine Einrichtung für medizinische Rehabilitation.

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